Gesundes Essen schmeckt nicht

Der wohl grösste Mythos wenn es um gesunde Ernährung geht

Das gesundes Essen nicht schmeckt habe ich von vielen schon gehört. Egal ob Frauen oder Männer. „Hey“ ich habe das selbst mal gesagt.

Ich finde es ist die Nummer 1 Ausrede um uns nicht gesund ernähren zu müssen, obwohl wir eigentlich schon gern würden.

Aber warum glauben wir das? Meistens aus Erfahrungen die wir bisher mit gesundem Essen gemacht haben.

Vor einigen Jahren war ich bei Weight Watchers um abzunehmen. Ich war überzeugt, dass ich es damit schaffen kann mein Wunschgewicht zu bekommen. Warum? Weil die angebotenen Rezepte als lecker, familienfreundlich und einfach angepriesen wurden.

Also dachte ich: „Das ist es“, in der Annahme ich kann mein Schatzi so von gesundem Essen überzeugen und ich kann gleichzeitig abnehmen.

Ich habe also voller Vorfreude ein Rezept aus dem Angebot zubereitet und zwar genau nach Rezept (was wahrscheinlich mein Fehler war aber dazu komme ich gleich) denn ich musste ja Punkte einhalten.

Es war ein Putengeschnätzeltes. Ich erinnere mich genau. Es sah optisch ganz ok aus aber es hat nach nichts geschmeckt. Es war einfach nur fad, langweilig und Schatzi hat es schon gar nicht geschmeckt.

Somit hatte sich damals das Kapitel gesundes Essen für mich schnell wieder erledigt.

Heute weiß ich, dass gesundes Essen auch richtig gut schmeckt. Warum? Aus den Erfahrungen die ich mittlerweile mit gesundem Essen gemacht habe.

Geschmack bekommst du hauptsächlich durch gesunde Fette, Gewürze und Kräuter. Und genau das hatte diesem Weight Watchers Gericht eindeutig gefehlt. Aber heute weiss ich das Gewürze keine Kalorien haben und ich kann davon so viel verwenden bis es mir schmeckt.

Ok mit Salz solltest du sparsam sein. Aber es gibt so viele Andere Gewürze wie Zwiebel- oder Knoblauchpulver, es muss nicht immer Salz sein.

Leider wird uns immer eingeredet wir sollen unsere Gerichte fettarm oder gar ohne Fett zubereiten, denn Fett ist böse und macht uns dick. Das ist allerdings nur die halbe Wahrheit, denn es gibt genügend gesunde Fette die der Körper unbedingt braucht.

 

Ausserdem ist Fett der Geschmacksträger schlecht hin, wenn wir darauf verzichten, wird unser Essen immer nach nichts schmecken.

Nehmen wir Kokosnussöl zum Beispiel. Dieses Öl ist schon lange bei Bodybuildern und Fitnessmodels sehr beliebt. Kein Wunder, es hat viele positive Eigenschaften trotz der verteufelten gesättigten Fettsäuren:

  • Leicht verdaulich
  • Reguliert den Blutfettspiegel
  • Wirkt Antibakteriell (sowohl innerlich als auch äußerlich)
  • Hilft beim Fettabbau durch Thermogenese

Kokosöl ist eines der natürlichsten Öle, die uns Menschen zur Verfügung stehen. Es ist seit Jahrtausenden ein Grundnahrungsmittel viele Völker und außerdem vielseitig verwendbar z.B. als Lippenbalsam, Haarkur oder Bodylotion.

Du kannst sogar ein tolles Bodypeeling daraus machen.

Es sollte natives Kokosnussöl sein wie zum Beispiel dieses hier auf dem Foto

Kokosöl
Andere gesunde Fette sind Olivenöl, Walnussöl (Baumnussöl) oder auch Macadamianussöl. Butter kann auch gesund sein, wenn die Milch von Kühen kommt die sich ausschließlich von Weidengras ernähren.

Du siehst die Kombination Fett und gesundem Essen geht also durchaus und wenn wir nicht umdenken und gesundes Fett als unsere Freundin ansehen, wird unser Essen immer“ blah“ schmecken und dieser Mythos wird bestehen bleiben.

Weil ich nicht nur darüber schreiben will sondern dich auch davon überzeugen, teile ich sehr gerne meine Version vom Putengeschnetzeltem mit dir. Hier geht’s zum Rezept

 

Probiere es aus und hinterlasse mir hier einen Kommentar

 

Stay Beautiful

Lissy

2 Replies to “Gesundes Essen schmeckt nicht

  1. danke für den Artikel! aber sind wir doch mal ehrlich, dass ungesundes auch nicht immer lecker schmeckt oder appetitlich aussieht :-/ Ich ziehe lebendigem (forbenfroh) gemüse Toten Burgern lieber vor 🙂

    1. Gerne! Ja da muss ich dir vollkommen Recht geben. Ich war schon regelmäßig über das Aussehen von meinem gekauften Burger enttäuscht. Lissy

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.