Sei ruhig skeptisch und entscheide selbst!

Ich weiss nicht wie es dir geht, aber ich „snacke“ gerne. Ab und zu was schön Knuspriges oder süsses zwischendurch tut einfach gut und muss auch sein.

Wer ohne schlechtes Gewissen snacken will, greift auf gesunde Snacks zurück. Gerade bei gekauften Produkten ist nicht immer Gesundheit drin wo es drauf steht.

Marketingfachleute sind nicht dumm und sie haben wohl verstanden dass es immer mehr Menschen wichtig ist auf ihre Gesundheit zu achten und deshalb nach gesunden Alternativen Ausschau halten.   Aus Amerika kenn ich „Kale Chips“.  Kale  kennt man bei unser unter dem Namen Federkohl oder Grünkohl. Dieser Trend aus der Health und Fitnessszene ist für alle Chips Fanatiker wie ich 🙂 Wer kennt das nicht? Einmal die Tüte aufgerissen, ist es schwer aufzuhören. Nachdem die Tüte leergefuttert wurde plagt uns dann das schlechte Gewissen. Was unserem Körper zusätzlichen Stress bereitet. Kale Chips sind eine tolle Alternative wenn man auf diesen Knuspergenuss nicht verzichten möchte. Sie sind knusprig wie Chips, liefern uns aber viel, viel mehr gute Nährstoffe. Sie sind reich an Vitamin A und Vitamin was für unsere Augen  und unser Immunsystem sehr gut ist, sie haben viel weniger Kalorien als andere Kohlehydratlastige Snacks (gerade mal 153 kcal pro Portion) aber das Beste ist das diese Kalorien auch noch eine hohe Nährstoffdichte haben, das bedeutet

  • Du wirst schneller satt
  • Du bleibst länger satt und
  • Dein Körper weiss auch noch etwas mit diesen Nährstoffen anzufangen (z.B. Zellstoffwechsel)

 

Kale 1

 

Du gibst deinem Körper also etwas anstatt ihm etwas zu rauben. Er belohnt dich dann mit langanhaltender Energie, schöne Haut und Wohlbefinden.   Aber zurück zu den gekauften Kalechips 🙂 Ich habe sie zufällig entdeckt und wollte sie gleich ausprobieren. Persönlich bin ich immer skeptisch wenn es um gekaufte „healthy“ snacks geht. Ich weiss dass nun viele Firmen auf den Gesundheitszug aufspringen wollen und alles dafür tun ein halbgesundes Produkt an die Frau zu bringen.   So lange die Verpackung leicht, luftig und locker aussieht werden die Meisten den Inhalt nicht in Frage stellen. Und leider habe ich auch bei diesem Produkt wieder voll ins Schwarze getroffen. Diese Chips bestehen aus 11 Zutaten und die 4. Zutat ist ZUCKER. Nicht mal eine gesunde Zuckervariante sondern stark verarbeiteter Haushaltszucker. Wenn Du meinen Blog länger verfolgst, dann weisst Du wie sehr ich predige die Zutatenlisten auf der Rückseite einer Verpackung zu lesen. Falls Du dich noch nie mit Zutatenlisten beschäftigt hast, erkläre ich Dir kurz worauf Du achten solltest.

 

 

Kale 2

 

  • Die 1. Zutat in der Liste, ist die Zutat wo am meisten in einem Produkt drin ist. Die letzte Zutat ist die, die am wenigsten in einem Produkt enthalten ist.
  • Eine gutes Produkt sollte möglichste wenige Zutaten haben (5-6)
  • Die Zutaten sollten für dich einfach und verständlich sein. Sind sie das nicht, ist dieses Produkt wohl eher nicht so gesund.
  • Eine gute Zutatenliste sollte möglichst keine „E-Nummern“ enthalten. Wobei sich hinter manchen E-Nummern ganz einfache Zutaten sein können. Solltest Du dir unsicher sein, kannst Du Dr. Google fragen.

 

Wenn also in einem Produkt Zucker von 11 Zutaten  bereits die 4. Zutat ist, ist doch recht viel davon enthalten. Somit  sind diese Kale Chips als gesunder Snack für mich durchgefallen. Zutatenlisten lesen ist das A. O um bessere Entscheidungen in Sachen Lebensmitteln für dich zu treffen zu können. Die Reihenfolge der Zutaten ist dabei genauso entscheidend wie die Zutaten an sich.   Wenn Du Kale Chips selbst machen willst brauchst Du lediglich 3 Zutaten und keines dieser Zutaten ist Zucker. Leider konnte ich dies bisher selbst noch nicht ausprobieren, da es Kale bzw. Grünkohl oder Federkohl in der Schweiz nicht überall zu kaufen gibt. Aber wenn die Nachfrage steigt, hoffe ich das das Angebot mehr wird. Deshalb bin ich um so mehr gespannt auf dein Feedback.   Hier eine kurze Anleitung:

  1. Ofen auf 175°C vorheizen. Backblech mit Backpapier auslegen
  2. Vorsichtig die Blätter von ihren dicken stielen mit einem spitzen Messer oder einer Haushaltsschere entfernen und die Blätter dann in Mundgerechte Stücke zerpflücken. Vorsichtig waschen und trocknen. Am besten mit einer Salatschleuder. Etwas Olivenöl darüber träufeln und mit Meersalz bestreuen.
  3. Backe das Kohl bis es braun wird (aber nicht verbrannt) 10-15 min.

Wenn Du dir lieber Kalechips kaufen möchtest, habe ich hier online etwas cleanere Versionen gefunden:

 

*inSpiral – Raw Beetroot & Acerola Kale Chips  http://amzn.to/1Uph8rW  

*inSpiral Baobab & Onion Kale Chips  http://amzn.to/1UpghYt 

 

Ich gebe es zu, sie sehen etwas gewöhnungsbedürftig aus, doch sie schmecken erstaunlich gut (zumindest mir) und der Knuspergenuss kommt nicht zu kurz. Fazit Verlasse dich nie darauf wie ein Produkt verpackt ist oder mit welchen Begriffen auf der Packung geworben wird. Im Gegenteil. Sei skeptisch und riskiere gerade bei gekauften gesunden Snacks ruhig einen Blick auf die Zutatenliste und entscheide dann ob dieses Produkt für dich in Frage kommt.

 

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