Mein Geheimtipp beim Abnehmen

Was die Diätindustrie dir nie erzählen wird

 

Meine Story:
Ich sehe in den Spiegel und sehe nur eine einzige grosse Baustelle. Der Bauch der nicht flach genug ist, die Oberschenkel die nicht straff genug sind, und die schlaffen Oberarme die anscheinend durch gezielte Übungen auch nicht fester werden.
Gleichzeitig gebe ich anderen Frauen und Müttern Tipps zum Abnehmen, der richtigen Ernährung und Workouts.
Wie kann ich es nur wagen. Wie kann ich anderen Menschen versuchen zu helfen, obwohl ich nicht mal mein eigenes Ziel erreicht habe.
So oder ähnlich klingt es manchmal in meinem Kopf. Schrecklich oder?
Ich finde es total ok wenn man anderen Menschen helfen möchte auch wenn man noch nicht „Alles“ weiss. Das was man weiss kann man ja gerne teilen.
Aber warum reden wir so mit uns selbst? Ich würde so nie mit einer Freundin reden.
Die Antwort darauf weiss ich leider nicht. Ich denke wir haben das einfach so in der Kindheit aufgeschnappt. Wir haben es von unseren Eltern oder anderen Erwachsenen in unserem Umfeld gelernt.
Wir sehen in den Medien, dass wir angeblich nicht ok sind, so wie wir sind.
Mit Instagram und YouTube ist es noch schlimmer, denn da sehen wir nur einen Ausschnitt aus dem Leben des anderen. Wir sehen nur das, was wir sehen sollen.
Deshalb möchte ich mit dir heute so ehrlich sein und dir sagen das egal was du über mich in Facebook, Instagram oder anderen Social Media Seiten siehst, ich dennoch immer noch Zweifel an mir habe und ich heute noch an meiner Figur und an meiner Ernährung feile. Ich immer noch gerne Abends Junk Food snacke, obwohl ich genau weiss dass es meiner Figur nicht gut tut. Ich  mich auch gerne nochmal umdrehe, obwohl ich ein Workout geplant hatte.

DAS IST OK!

 

Wenn dir das eine Freundin erzählen würde, wie würdest du reagieren? Würdest du zu ihr sagen:
„Hey schon ok, morgen machst du einfach weiter“, oder würdest du sie fertig machen und ihr sagen wie bescheuert sie ist, weil sie nichts auf die Reihe bekommt?
Wenn du mich fragst,  würde ich zur ersten Reaktion greifen. Also warum können wir nicht so mit uns selbst umgehen?
Wenn du dich hier wieder erkennst  und es dir nicht gefällt das du dich psychisch „terrorisierst“ kann ich dich beruhigen. Du bist nicht alleine und DU kannst das ändern.
Wie?
Mit Selbstliebe.
Ok Selbstliebe Lissy, Ernsthaft ?…das ist doch sehr weit hergeholt, klingt ziemlich esoterisch wenn du mich fragst und was hat das mit Abnehmen zu tun?
Berechtige Fragen. So ging es mir auch als ich zuerst davon gehört habe. Aber ist es wirklich so abwegig?

 

Wenn du dich selbst liebst so wie du bist und nicht erst dann wenn du deine Traumfigur hast, dann ist der Weg zur Wunschfigur viel, viel einfacher und angenehmer, denn du machst dir nicht selbst so einen riesen Druck, du ärgerst dich nicht über dich selbst oder machst dich gar selbst fertig wenn du nicht perfekt gegessen hast oder ein Workout hast sausen lassen.
Wenn du dich selbst liebst, fällt alles andere nicht mehr so ins Gewicht. Weil du merkst das deine Figur oder dein Gewicht dich nicht als Person ausmacht. Du wirst dich noch bevor du abgenommen hast wohler in deiner Haut fühlen und selbstbewusster sein.

Wie das geht?

Du musst deine alten Glaubensmuster die du über dich selbst hast, ändern. Glaubenssätze sind nur Gedanken die du oft denkst. Oftmals sind das nicht mal deine eigenen Gedanken. Das sind Aussagen oder Halbsätze die du mal in der Kindheit aufgeschnappt hast und nun glaubst das sie wahr sind.
Die Wahrscheinlichkeit das, dass was du über dich selbst gehört hast ein Missverständnis war ist soooo gross.
Hier ein Beispiel aus meinem Leben:
Ich bin mit dem Glaubenssatz aufgewachsen das ich zu dick bin. Meine ganze Teenie Zeit bis Ende meiner zwanziger habe ich mit diesem Glauben gelebt. Deshalb war ich oft traurig und unglücklich. Ich habe nicht gewusst wie ich das ändern kann ausser mit Diäten, exzessiv Sport oder hungern.
Habe mir keine Kleider mehr gekauft,  weil ich dachte ich sehe darin eh zu dick aus bla bla bla. Spitze Bemerkungen von anderen als Teenie über meine Figur, haben meinen Glaubenssatz nur bestärkt.
Als ich kürzlich Bilder aus meiner Kindheit entdeckt habe, habe ich mich selbst gefragt warum ich eigentlich geglaubt habe das ich zu dick bin, denn auf den Fotos war ich das aus heutiger Sicht gar nicht. NIE!
Ich packe das noch in die Kategorie Babyspeck.

(Foto unten: Ich mit ca. 6 Jahre mit dem Glaubenssatz ich bin zu dick).

Als mich vor kurzem meine Schwester Melli besuchte. Fragte ich sie über den Vorfall aus meiner Kindheit aus an das ich mich erinnern konnte, wonach ich glaubte das dies der Ausschlaggebende Zeitpunkt für meinen Glaubenssatz war.
So erinnerte ich mich an die Situation:
Ich, 4 Jahre alt habe noch in meinem Bett geschlafen. Meine Schwester Melli 8 Jahre alt trillert mich mit einer Trillerpfeife aus dem Bett komplett im Sportdress angezogen inkl. Trainingsplan und Checkbrett und Stift.
Ich sollte ums Haus laufen, ich sollte Fahrradfahren.
Man bedenke, das ich ein girly Girl war und mit Sport überhaupt nichts anfangen konnte. Ich habe die Situation so verstanden, das ich abnehmen muss und meine Schwester deshalb dieses Workoutprogrmm mit mir machte.
Der wahre Grund:
Meine Schwester war von einem Film inspiriert und sie wollte mit mir nur ein paar Szenen nachspielen.
Das habe ich bei ihrem letzten Besuch erfahren.
Ende vom Lied ist, ich war nie zu dick und ich bin nicht zu dick. Aber schaue mal bitte wie lange ich mit diesem Glaubenssatz durchs Leben gegangen bin.

Aber letzten Endes war alles nur in meinem Kopf und ein riesiges Missverständnis.

 

Jetzt weisst du wie es sein kann, dass du etwas schlechtes über dich selbst denkst. Wie kannst du es ändern?
Ich möchte gerne eine Methode mit dir teilen, die mir hilftj postiver über mich selbst zu denken. In einem zweiten Artikel erkläre ich dir noch eine zweite Methode.
 

Die Methode

die ich heute mit dir teilen möchte hat super gut für mich funktioniert und funktioniert immer noch. Denn wenn man an sich selbst arbeitet ist man nie so richtig fertig 🙂 Es gibt immer Raum für Verbesserung.
Also starten wir mit der 1. Methode:
Schreibe dir auf was du alles an deinem Körper magst.
Z.B. deine Augen, deine Haare, deine Lippen, dein Gesicht, deine Oberweite.
Sei dankbar für die Körperteile die du magst und erkenne sie an.
Das kann so aussehen:
„Ich liebe meine Lippen. Ich bekomme sehr oft Komplimente dafür“
„Ich liebe meine Haare. Auch wenn sie manchmal aufwendig zu pflegen sind, find ich sie toll und ich würde mit niemanden tauschen wollen“
„Ich liebe meine Beine. Sie tragen mich täglich dorthin wo ich hin will, sie funktionieren einwandfrei und dafür bin ich dankbar“
Schreibe alle positiven Eigenschaften von dir auf und lese sie dir täglich durch. Am besten noch bevor du aus dem Haus gehst. So hast du einen positiven Start in den Tag und trägst diese positive Energie mit dir mit.
Du kannst dir diese positiven Sätze jederzeit durch lesen, wenn du merkst das du wieder unfair dir selbst gegenüber bist oder Abends bevor du ins Bett gehst.
Mit dieser Methode tauschen wir unsere negative Glaubenssätze uns selbst gebenüber mit positive Glaubenssätze aus.

Wie hilft dir das beim Abnehmen?

Zum einen machst du dir selbst nicht so einen Stress oder Druck und du kannst den Weg zum Ziel mehr geniessen.
Durch den selbst auferlegten Stress den wir uns machen produziert der Körper das Stresshormon Cortisol. Cortisol sagt dem Körper er soll u.a. Fett speichern, weil der Körper sich in Gefahr (dein Stress) befindet. Wenn du dich also weniger stresst, produziert dein Körper weniger Cortisol und somit hält dein Körper weniger an unnötigem Körperfett fest.
Selbstliebe hilft beim Abnehmen da du weniger dazu neigen wirst aus Frust zu essen. Ein Schlechtes Selbstbild oder Selbstwertgefühl hat bei uns Frauen oft die Folge das wir emotional essen.
(mehr zum Thema Emotionales Essen in diesem Artikel).
Wenn wir uns also mehr selbst lieben kann es dazu führen das wir nicht mehr das Bedürfnis haben mit Essen gedankenlos eine emotionale Lücke zu füllen und somit sparen wir uns doch ein paar unnötige Kalorien.
Probiere doch mal die heutige Methode aus. Am besten du schreibst dir auf wie du dich fühlst. Jetzt gerade und nach einer Woche nachdem du dir täglich deine positiven körperlichen Merkmale durchgelesen hast.
Ich freue mich auch sehr über deine persönliche Meinung zum Thema Selbstliebe. Hinterlasse mir unten einfach einen Kommentar.
Bis nächste Woche

Stay Beautiful

Deine

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